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Regenwasserspeicherung und Nutzung als Brauchwasser

Regenwassernutzung ist etwas für pfiffige Bauherren, die mehr als 5 Jahre vorausschauen können.
Wer heutzutage baut, sollte eine Regenwassernutzungsanlage zumindest vorsehen.


  1) Regenwasserspeicher
  2) Volumenfilter
  3) Beruhigter Zulauf
  4) Überlaufsiphon
  5) Tauchdruckpumpe mit schwimmender Entnahme
  6) Anlagensteuerung
  7) Betriebswasserleitung
  8) Kabelkanal für Sensor und Pumpenkanal
  9) Druckleitung
10) Nachspeiseleitung von der Ladepumpe
11) Trinkwasserleitung für Nachspeisung
12) Überlauf





Trinkwasser ist rar und kostbar
Der Aufwand der getrieben werden muss, um unser gut gedüngtes Oberflächenwasser auf Trinkwasserqualität zu bringen nimmt ständig zu. (Fragen Sie mal bei Ihrem Wasserwerk nach) In den letzen 10 Jahren ist der Wasserpreis jährlich um durchschnittlich 5-10% gestiegen. Laut Experteneinschätzung werden die Trinkwasserkosten weiter steigen. Im privaten Bereich kann ungefähr die Hälfte des täglichen Trinkwasserverbrauchs durch Regenwassernutzung eingespart werden. Jeder Bundesbürger verbraucht laut Statistik durchschnittlich 122 Liter kostbares Trinkwasser pro Tag. Ca. 50% dieser Menge werden für WC, Wäsche und Gartenbewässerung verwendet.

Ein weiterer großer Nutzen einer Regenwassernutzungsanlage besteht in der Rückhaltung von Regenwasser. Die Gemeinden können ihr Abwassersystem kleiner dimensionieren, wenn bei starken Regenfällen ein Teil des Wassers durch Regenwassernutzungsanlagen zurückgehalten wird. Aus diesem Grund wird in vielen Gemeinden auch die Entsiegelung von Flächen gefördert.

Das ökologisch optimale Konzept ist die Kombination von Regenwassernutzung und Versickerung.

Besonders bei größeren Objekten z.B Mehrfamilienhäusern oder Gewerben mit hohem Wasserbedarf etc. amortisiert sich eine Regenwassernutzungsanlage in kurzer Zeit. Es ist immer wieder erstaunlich, dass große gewerbliche Objekte mit hohem Wasserverbrauch ohne Regenwassernutzungssysteme gebaut werden. Hier haben Architekten und/oder Bauherren die Zeichen der Zeit leider noch nicht erkannt.

Zur Hygiene:
Bei ordnungsgemäßer Ausführung des Regenwassernutzungssystems bestehen keine Bedenken bezüglich der Hygiene. Die bakteriologische Unbedenklichkeit bei der Verwendung von Regenwasser zum Wäschewaschen wurde in der Praxis u.a. durch das staatliche Hygiene-Institut in Bremen und die Umweltbehörde in Hamburg an Regenwassernutzanlagen nachgewiesen. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass es keine signifikanten Unterschiede zwischen Wäsche, die mit Trinkwasser und Wäsche, die mit Regenwasser gewaschen wurde, gibt.

Regenwasser ist weiches, d.h. kalkfreies Wasser, das spart Reinigungs- und Waschmittel beim Hausputz und beim Wäschewaschen und schont die Waschmaschine.

Der Alptraum vieler Frauen
Mit unseren Filtersystemen landet kein toter Vogel und keine tote Ratte in der Zisterne. Dies ist Aufgrund der Konstruktion unmöglich!